Der Augenscheinsbeweis

§ 86 ff StPO


"Mit Augenscheinsbeweis wird ein Beweis bezeichnet, bei dem das Gericht sich von einer Tatsache durch unmittelbare Wahrnehmung (sehen, riechen, hören, tasten, schmecken usw.) überzeugt. Beim Augenscheinbeweis wird der Beweis gemäß § 371 ZPO angetreten."

Im Strafprozess ist der Augenschein in § 86 StPO geregelt." siehe lexexat.de

Augenschein - sinnliche Wahrnehmung durch eine Person zur Feststellung von Tatsachen.

Der Augenscheinsbeweis besteht darin, dass sich der Richter oder ein von ihm beauftragter Dritter durch die sinnliche Wahrnehmung einen Eindruck
  • von der Existenz eines Menschen
  • oder der Beschaffenheit einer Sache verschafft,
  • die Lage von Gegenständen feststellt
  • oder die Verhaltensweise eines Menschen beobachtet.

Augenscheinsbeweise können sein:

Personen und Gegenstände, die Teil der objektiven Realität sind und als Augenscheinsobjekte direkten Beweis über ihre Beschaffenheit und Eigenschaften erbringen

  • Fotos, Film- und Tonaufnahmen erbringen direkten Beweis über ihren Inhalt, da sie objektive Abbildungen der Realität sind
  • technische Unterlagen sind nicht verlesbar, ihr Inhalt ist deshalb per Augenscheinsbeweis zu erheben

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