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Der Verdacht

Der Verdacht ist Grundlage für Eingriffe in die Rechte von Personen und Voraussetzung für die Befugnisse in der StPO.

Der Verdachtsgrad hängt von der kriminalistischen Erfahrung des Beurteilenden ab.

Ein Verdacht liegt vor, wenn bei vernünftiger Betrachtung von Sachverhalten die begründete Annahme entsteht, dass ein kriminalistisch relevantes Ereignis vorliegt.
  • Verdacht ist eine kriminalistische Annahme/Überzeugung, die stets einer Überprüfung und Absicherung bedarf
  • Verdacht ist Grundlage und Ausgangspunkt polizeilichen Handeln
  • Zu einer Vielzahl von strafprozessualen Maßnahmen sind Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte nur berechtigt, wenn ein entsprechender Tatverdacht besteht.

Verdacht

  • ist der Anfang vom Ende der Latenz
  • ist bezogen auf eine Straftat als auch auf die Täterschaft
  • ist Grundlage kriminalistischen Denkens
  • beruht auf Wahrnehmung und Bewertung von Informationen
  • ist häufigster Auslöser kriminalistischer Arbeit